Herstellernews
SKODA startet Produktion der Octavia Green E-Line Testflotte [29.08.2011]
Mladá Boleslav/Weiterstadt – ŠKODA startet die Produktion von zehn Octavia Green E-Line. Der Octavia Green E-Line ist das erste rein elektrisch angetriebene Fahrzeug der Marke und basiert auf dem beliebten Mittelklasse-Modell Octavia Combi. Die E-Testflotte kommt ab Herbst in Tschechien zum Einsatz. Ziel ist es, praxisnahe Erfahrungen mit dem Elektroantrieb zu gewinnen. Dabei geht es um die Technik des Fahrzeugs, aber auch um Fahrerverhalten, Kundenwünsche oder zukünftige Vertriebskanäle.
Die zehn Fahrzeuge sind an einem speziellen Label zu erkennen. Aus Sicherheitsgründen ist zudem jeder Octavia Green E-Line mit einem Soundgenerator ausgestattet, der bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h Fahr- und Motorgeräusche simuliert. Die Flotte soll sowohl im Stadtverkehr, wo das Material besonderer Beanspruchung unterliegt, als auch in alltäglichen Fahrsituationen getestet werden.
Elektro-Fahrzeuge werden nach Einschätzung von Experten in Zukunft eine immer größere Rolle spielen, um die CO2-Emissionen sowie die Abhängigkeit vom Erdöl zu reduzieren. In enger Zusammenarbeit mit dem Volkswagen Konzern arbeitet ŠKODA intensiv an der Entwicklung alternativer Antriebe. Mit dem Octavia Green E-Line stellt die tschechische Traditionsmarke erneut ihre Innovationskraft und technologische Kompetenz unter Beweis und gibt ein klares Bekenntnis zu Umweltschutz und nachhaltiger Mobilität ab.
ŠKODA bietet bereits heute für die gesamte Modellpalette innovative Antriebstechnologien mit dem Ziel, die Emissionen und den Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge konsequent zu senken. Eine wichtige Maßnahme dabei ist das so genannte Downsizing. Vor allem die ŠKODA GreenLine-Modelle der zweiten Generation zeichnen sich dank Start-Stopp-System oder Bremsenergie-Rückgewinnung durch besonders niedrige Verbrauchswerte aus. Mit dem Elektroantrieb setzt der Hersteller seine umweltorientierte Ausrichtung fort. In diesem Sinne plant ŠKODA auch, die Palette um ein Plug-In-Hybridfahrzeug zu erweitern.
„Das langfristige Ziel unseres Unternehmens und des gesamten Volkswagen Konzerns ist eine nachhaltige Mobilität auf Basis regenerativer Energieträger. Neben der weiteren Effizienzsteigerung der Fahrzeuge wird der Elektroantrieb ohne Zweifel in Zukunft immer wichtiger für eine möglichst emissionsfreie Mobilität. Wir sind hier im Konzernverbund auf einem sehr guten Wege. Die Octavia Green E Line wird uns wichtige Erkenntnisse liefern und ist ein Meilenstein für die weitere Entwicklung des elektrischen Antriebs im Hause ŠKODA, unterstreicht Dr. Eckhard Scholz, Vorstand Technische Entwicklung bei ŠKODA, die jüngsten Aktivitäten.
Der Octavia Green E-Line basiert auf dem Serienmodell Octavia Combi. Dieser eignet sich dank seiner modularen Lösungen hervorragend für die Ausstattung mit Batterie, Elektromotor sowie Leistungselektronik. Bei der Entwicklung konnte ŠKODA auch die Module des Volkswagen Konzerns nutzen. Der Elektromotor leistet, im Spitzenbereich 85 kW. Das maximale Drehmoment von 270 Nm steht antriebsbedingt bereits beim Anfahren zur Verfügung. Vor allem im innerstädtischen Verkehr ist diese Agilität ideal. Der Octavia Green E-Line beschleunigt in zwölf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Spitzengeschwindigkeit ist auf 135 km/h begrenzt.
Die elektrische Energie bezieht der Octavia Green E-Line aus einer modernen Lithium-Ionen-Batterie mit einer Reichweite von 150 Kilometern. Die Batterie setzt sich aus 180 einzelnen Lithium-Ionen-Zellen mit einer Energie von 26,5 kWh zusammen. Das Gewicht beträgt rund 315 Kilogramm. Beim Bremsvorgang mittels Motor wird die Energie in den Akkumulator zurückgeleitet.
SKODA unterstützt Oldtimer Bohemia Rally [29.08.2011]
Mladá Boleslav, 29. August 2011 – Als Hauptpartner unterstützt ŠKODA die Neuauflage der Oldtimer Bohemia Rally. Das in der Heimatregion des tschechischen Herstellers ausgetragene Rennen ist bei Fans der Oldtimerszene ausgesprochen beliebt und gehört zu den weltweit in diesem Jahr lediglich 22 offiziellen FIVA-Events historischer Fahrzeuge der Organisation Fédération Internationale des Véhicules Anciens. Mit dabei sind am ersten September-Wochenende auch drei Fahrzeuge aus dem Bestand des ŠKODA-Museums: ein L&K 300, ein ŠKODA 645 und ein ŠKODA Sagitta. Der L&K 300 aus dem Jahr 1923 ist dabei das älteste Auto im Starterfeld.
Insgesamt stehen fast fünfzig Oldtimer auf der Starterliste. Die teilnehmenden Fahrzeuge müssen mindestens 30 Jahre alt sein. Auf Autos und Fahrer warten 300 Kilometer Strecke in der Umgebung der Städte Mladá Boleslav, Liberec und Prag, aufgeteilt in acht Etappen. Die Teilnehmer messen sich im normalen Straßenverkehr. Neben den Verkehrsregeln müssen die Fahrer auch ihr Tempo im Auge behalten, das sie selbst vor dem Start wählen: 30, 35 oder 40km/h stehen zur Auswahl. Für jede Abweichung werden Strafpunkte fällig. Gemäß FIVA-Regeln sind die Details der Streckenführung und die einzelnen Aufgaben bis zum Start streng geheim.
Startpunkt und Ziel der Rallye ist der Altstädter Platz in Mladá Boleslav, dem Stammsitz von ŠKODA. Eine besondere Kategorie bildet der Concours d´Élégance. Hier bewertet eine spezielle Jury, wie perfekt die zeitgenössische Kleidung der Insassen zum Wagen und zum Baujahr passt. Neben dem Wettkampf bleibt auch Zeit für die Schönheiten der Region: So besuchen die Teilnehmer unter anderem das Schloss Sychrov und den Aussichtsturm auf dem Petersberg in Prag. Auf die Zuschauer und Oldtimerfans wartet zudem ein umfangreiches Kultur- und Unterhaltungsprogramm und eine Oldtimer-Schau.
Rallycross: SKODA Piloten auf Titelkurs [29.08.2011]
Weiterstadt/Buxtehude – Den drittletzten Lauf zur Deutschen Rallycross-Meisterschaft auf dem Estering nutzten beide Meisterschaftsfavoriten, um ihre Führung in der Tabelle auszubauen. Während René Münnich mit seinem Fabia 4x4 das Finale der Supercars gewann, siegte Rolf Volland mit seinem Fabia S 1600 in der Klasse der frontgetriebenen Super 1600.
Vor Rolf Vollands Sieg hatten die Motorsportgötter allerdings den Schweiß gesetzt – nicht nur im Cockpit seines 235 PS starken Renners, sondern auch bei taktischen Entscheidungen vor dem Finale. Zwar hatte Volland bereits nach zwei von drei Qualifikationsläufen seine Pole Position sicher, doch dann erwies sich die Wahl der richtigen Reifen und der richtigen Startposition als Denksportaufgabe, nachdem ein heftiger Regenguss kurz vor dem Start zum Finale der Super 1600 die Strecke unter Wasser gesetzt hatte.
Auf dem Estering ist die Pole Position der Startplatz ganz rechts, weil die erste Kurve nach dem Start rechts herum führt. Da dieser Startplatz noch nass, der mittlere von drei Plätzen jedoch schon leicht abgetrocknet war, machte Volland von seinem Recht auf freie Startplatzwahl Gebrauch und stellte seinen Fabia zum Start in die Mitte. Rechts neben ihm stand die Fabia-Pilotin Mandie August, auf den linken der drei Plätze hatte sich der Zweitschnellste, Sven Seeliger (Ford), gestellt. Ex-Europameister Seeliger entschied sich angesichts des abtrocknenden Asphaltbelags für Trockenreifen, Volland startete auf Regenreifen: „Mir schien es wichtig, dass sich die Nässe in den Schotterpassagen hartnäckig hielt und ich dort mit weicherer Gummimischung und mehr Reifenprofil besser dran war“, sagte der ŠKODA Pilot.
Mit einem seiner berühmten Blitzstarts schoss Volland vom Start weg in Führung und konnte sich tatsächlich Seeliger, der sich vor der ersten Kurve hinter ihm einreihte, während des gesamten Finallaufs vom Leibe halten. Er wurde als Sieger abgewunken und kassierte die volle Punktzahl. Nun liegen Rolf Volland und René Münnich in der für beide Klassen gemeinsam geführten Tabelle punktgleich auf Platz eins, und die Meisterschaft ist – bei zwei noch ausstehenden Läufen – weiterhin offen.
